Mit dem neuen inboxx-System setzen GLS Germany, DPD Deutschland und die PIN AG in Berlin-Marzahn-Hellersdorf ein gemeinsames Konzept für hybride Paketstationen um. Dreizehn offen verfügbare Stationen an zentralen Knotenpunkten ermöglichen den Empfang und Versand von Paketen sowie den Einwurf von Briefen. Dieses anbieteroffene Modell reduziert individuelle Fahrten, schafft variable Abhol- und Zustellservices und etabliert in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt eine nachhaltige, moderne effiziente Lösung für die urbane Logistik der Zukunft.
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Stationen am Alice-Salomon-Platz und Hönower Straße eröffnen Pakettests jetzt
Die ersten 13 inboxx-Stationen wurden in Berlin-Marzahn-Hellersdorf bereits an zentralen Punkten wie Alice-Salomon-Platz, Hellersdorfer Straße, Hönower Straße, Köpenicker Straße und Helene-Weigel-Platz errichtet. In Kürze werden weitere Stationen, etwa an der Allee der Kosmonauten, einsatzbereit sein. Das gemeinsam mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf realisierte Pilotprojekt setzt auf hybrides Stationendesign und untersucht, wie sich Bündelungseffekte auf Lieferzeit, Verkehrsfluss und Kundenzufriedenheit auswirken. Darüber hinaus werden potenzielle Einsparungen bei Emissionen und Ressourcen bewertet.
Einheitliche Station deckt Paketabholung, -versand und Briefaufgabe täglich ab
Die inboxx-Stationen, entwickelt von GLS und DPD, bieten als offene Infrastruktur erstmals einen PIN-AG-Briefkasten und kombinieren so Paket- und Brieflogistik. Kunden genießen die Freiheit, Sendungen jeder Art zentral an einem Punkt einzureichen oder abzuholen. Das modulare System erfordert keine separaten Installationen, reduziert Betriebskosten und steigert die Hardwareeffizienz. Gleichzeitig erlaubt es allen Dienstleistern, das Netzwerk zu nutzen, was zu einer höheren Kapazitätsauslastung und einer optimierten City-Logistik führt. Zudem sinkt der Ressourcenbedarf.
Innovative Paketstationen reduzieren Transportaufwand, fördern effizienten und umweltfreundlichen Lieferverkehr
In ihrer Stellungnahme verweist Bezirksbürgermeisterin Zivkovic auf die wichtige Rolle von anbieteroffenen Paketstationen für eine resilientere Stadtlogistik, da sie Lieferungen kollektiv abwickeln, unnötigen Verkehr vermeiden und den Anwohnern flexible Abholservices ermöglichen. Die kooperative Allianz von GLS, DPD und PIN AG verdeutlicht, wie partnerschaftliches Vorgehen zu einer effizienten Nutzung von Ressourcen und zur Emissionsminderung führen kann. Dieses Pilotprojekt soll als Maßstab für die flächendeckende Realisierung smarter Zustellnetze in urbanen Ballungszentren dienen.
Brieflogistik und Paketversand vereint: effiziente inboxx setzt neue Maßstäbe
In der Bewertung von Henry Lohmeier, Manager Out-of-Home Strategic Partnerships bei GLS, symbolisiert die inboxx die Evolution der finalen Zustellstrecke. Gemeinsam mit den Partnern DPD und PIN AG läuft in Berlin ein Pilot für eine kombinierte Paket- und Briefabwicklung. Bernd Fricke, COO der PIN AG, stellt heraus, dass die Einbeziehung von Briefkästen zusätzliche Servicelevel ermöglicht und durch die nachhaltige Flächenkonsolidierung Effizienzziele erreicht werden, die bislang getrennt realer Prozessketten überschreiten effektiv.
Daten zeigen hohes Potenzial hybrider Stationen für zukunftsfähige City-Logistik
Die Projektfortschritte liefern aufschlussreiche Daten zur Akzeptanz und zum Mehrwert hybrider Logistiklösungen im öffentlichen Raum. Gleichzeitig entstehen bei GLS und DPD konkrete Ausbaupläne für ein offenes Out-of-Home-Netzwerk mit 20.000 Standorten und Berlin als Kernstadt. Aktuell bestehen bereits mehr als 10.000 Paketshops und Stationen im GLS-Netzwerk. Die integrierten inboxx-Stationen werden im Rahmen der weiteren Expansion als fundamentale Bausteine angesehen. Sie bilden Bausteine zur Lieferprozessoptimierung und reduzieren Stadtverkehr.
Vielversprechender Ausblick auf flächendeckendes Zustellnetz dank hybrider inboxx-Stationen eröffnet
GLS, DPD und PIN AG testen gemeinsam hybride inboxx-Stationen, die anbieteroffene Paket- und Briefdienste an einem Ort zusammenführen. Die Stationen verfügen über separat zugängliche Fächer für Pakete und integrierte Briefkästen. Verbraucher können flexibel Pakete versenden und Briefe einwerfen oder abholen. Durch gebündelte Routenplanung wird der motorisierte Verkehr reduziert und Platzbedarf minimiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage dienen, um ein deutschlandweites, umweltschonendes Versorgungsnetzwerk aufzubauen. effizientes ressourcenoptimiertes servicemodernes innovationsgetriebenes öffentliches Netzwerk.

