Wo kann ich als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen arbeiten?

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Als Fachkraft im Gesundheits- und Sozialwesen kann man in Pflegeheimen und Krankenhäusern und bei ambulanten Pflegediensten und im persönlichen häuslichen Umfeld der Patienten arbeiten.

Arbeiten als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

Als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen arbeiten Sie direkt mit Menschen, um ihnen bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen. Sie können auch in verschiedenen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Ambulanzen und ambulanten Diensten tätig sein. In den meisten Fällen werden Sie auch mit Menschen mit verschiedenen psychischen und körperlichen Bedürfnissen und Einschränkungen arbeiten.

Ihre Aufgaben können unter anderem darin bestehen:

  • Patienten bei der Behandlung zu unterstützen,
  • die Pflegeplanung zu überwachen,
  • Patienten bei der Behandlung zu unterstützen,
  • die Pflegeplanung zu überwachen,
  • für die Erstellung von Berichten und Statistiken verantwortlich zu sein,
  • medizinische Geräte zu bedienen,
  • Unterstützung bei der Rehabilitation zu bieten und vieles mehr.

Als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen müssen Sie über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten, ein Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen, die Sie betreuen, und eine starke Fähigkeit zur Problemlösung verfügen. Sie müssen auch in der Lage sein, sich schnell an neue Umgebungen und Situationen anzupassen und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften zu pflegen. Außerdem sollten Sie eine qualifizierte Ausbildung und Erfahrung in der Pflege, in der Medizin und anderen Gesundheits- und Sozialdienstleistungen vorweisen können.


Voraussetzungen als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

  • Ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einem der Bereiche Gesundheitswesen, Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder ein verwandter Fachbereich.
  • Eine staatliche Prüfung oder eine anerkannte Qualifikation im Bereich Gesundheits- und Sozialdienstleistungen.
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem der oben genannten Bereiche.
  • Eine gültige Zulassung durch einen zugelassenen Träger der Gesundheits- und Sozialdienstleistungen.
  • Eine gültige Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung.
  • Eine persönliche Qualifikation, die durch eine staatliche Prüfung oder eine anerkannte Qualifikation nachgewiesen werden kann.
  • Erfahrung in der Entwicklung, Implementierung und Evaluierung von Dienstleistungen im Bereich Gesundheits- und Sozialdienstleistungen.
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen professionellen und beruflichen Fachkräften, um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten.
  • Ein Verständnis für die Bedürfnisse und Erwartungen der Patienten, Kunden und Klienten.
  • Gute Kommunikationsfähigkeiten und Fähigkeiten, komplexe Probleme zu lösen.
Die Voraussetzungen als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen sind anspruchsvoll. (Foto: AdobeStock - Volker Witt)

Die Voraussetzungen als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen sind anspruchsvoll. (Foto: AdobeStock – Volker Witt)

Tabelle Ausbildungsvergütungen

Ausbildungsvergütungen entsprechend dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD Pflege)
Für eine Fachkraft für Gesundheits‑ und Sozialdienstleistungen
Ausbildungsjahr bis 31. März 2021 ab 1. April 2021 ab 1. April 2022
1. Ausbildungsjahr 1.140,69 € 1.165,69 € 1.190,69 €
2. Ausbildungsjahr 1.202,07 € 1.227,07 € 1.252,07 €
3. Ausbildungsjahr 1.303,38 € 1.328,38 € 1.353,38 €
Quelle: Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD Pflege)

Das Gehalt einer Pflegekraft mit Studium

Der Verdienst einer Pflegekraft mit Studium hängt vom jeweiligen Arbeitgeber und der Qualifikation der Pflegekraft ab. In der Regel liegt der Verdienst zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto im Monat.

Das Gehalt einer Pflegekraft mit Studium und Weiterbildung?

Das Gehalt einer Pflegekraft mit Studium und Weiterbildung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Arbeitgeber, der Art der Pflege, dem Berufserfahrungsgrad und der Region. Generell erhalten Pflegekräfte mit einem Studium und geeigneten Weiterbildungen ein höheres Gehalt als jene ohne akademischen Abschluss. In Deutschland erhalten Pflegekräfte mit einem Bachelor- oder Masterabschluss in der Regel zwischen 2.400 und 3.000 Euro brutto pro Monat. Diese Beträge können jedoch je nach Arbeitgeber und Region variieren.

Mindestlohn einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

Der gesetzliche Mindestlohn für Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialdienstleistungsbereich beträgt in Deutschland 9,35 Euro pro Stunde. In einigen Bundesländern können jedoch auch höhere Löhne vereinbart werden.

Sind die Gehälter für Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen in jedem Bundesland gleich?

Nein, die Gehälter für eine Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen können je nach Bundesland variieren. Die Gehälter sind abhängig von der Art der Anstellung, dem Berufsstand, der Größe des Arbeitgebers und vielen anderen Faktoren.

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden für eine Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

Das durchschnittliche Bruttogehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen, die 40 Wochenstunden arbeitet, beträgt in Deutschland etwa 2.400-2.800 Euro brutto im Monat. Dies kann je nach Region, Berufserfahrung und weiteren Faktoren variieren.

Tabelle Gehalt nach Berufserfahrung

Das Bruttogehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Arbeitsort, Berufserfahrung und der tariflichen Regelung. Im Durchschnitt liegt das Bruttogehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen bei 40 Wochenstunden zwischen 2.400 und 3.100 Euro monatlich.

Fachkraft für Gesundheits‑ und Sozialdienstleistungen (GeSo)
Gehalt nach Berufserfahrung ‑ Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden
Berufserfahrung Gehalt pro Monat Jahresgehalt
ab 9 Jahre 2.957,00 € 36.667,00 €
7 – 9 Jahre 2.731,00 € 33.865,00 €
3–6 Jahre 2.659,00 € 32.969,00 €
unter 3 Jahren 2.603,00 € 32.283,00 €
Quelle: gehalt.de, Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.

Faktoren, die das Gehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen beeinflussen

  1. Ausbildung: Ein höherer Grad an Ausbildung und Erfahrung führt in den meisten Fällen auch zu höheren Gehältern.
  2. Arbeitgeber: Arbeitgeber zahlen unterschiedlich.
  3. Aufgaben und Verantwortlichkeiten: Manche Positionen erfordern mehr Verantwortung als andere. Mehr Verantwortung bedeutet auch mehr Gehalt.
  4. Standort: In manchen Regionen zahlen Arbeitgeber mehr als in anderen.
  5. Erfolge und Leistungen: Höhere Leistungen können zu einem höheren Gehalt führen.
  6. Marktnachfrage: Eine branchenweit hohe Nachfrage nach Fachkräften für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen kann zu höheren Gehältern führen.
Viele Faktoren beeinflussen das Gehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. (Foto: AdobeStock - Mentor)

Viele Faktoren beeinflussen das Gehalt einer Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. (Foto: AdobeStock – Mentor)


Weiterbildung im Bereich Pflege

Es gibt eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Pflege. Dazu gehören u.a. Weiterbildungskurse in der Pflege von chronisch kranken Patienten, in der Altenpflege, in der Krankenpflege, in der Betreuung betagter Menschen, in der speziellen Krankenpflege und in vielen weiteren Bereichen.

Weiterbildungskurse gibt es auch noch in verschiedenen anderen Bereiche wie:

  • Palliativmedizin,
  • Ernährungstherapie,
  • Notfallmedizin,
  • Psychiatrie,
  • Intensivpflege.

Darüber hinaus bieten viele Hochschulen Weiterbildungskurse an, um Pflegefachkräfte auf den neuesten Stand der Pflegepraxis zu bringen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, sich ein Master-Studium in Pflege zu bewerben. Diese Weiterbildung führt zu einem Master-Abschluss in Pflege und verschafft Pflegefachkräften qualifizierte Fachkenntnisse in verschiedenen Bereichen der Pflege.

Weiterbildungskurse sind für diejenigen geeignet, die eine Karriere als Pflegeleitung anstreben. Ein Master-Abschluss kann auch dazu beitragen, sich für eine Führungsposition in einer Pflegeeinrichtung zu qualifizieren. Kostenpflichtig oder kostenlos, Online-Kurse bieten eine einfache und bequeme Lösung, um die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

Welche Risiken birgt der Beruf Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen?

Bevor man sich dem Beruf als Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen widmet sollte man sich im Klaren sein, dass dieser es durchaus in sich hat.

Der Berufsalltag birgt eine ganze Reihe von Risiken. Dazu gehören:

  • psychische Belastungen durch den Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen,
  • die Gefahr von berufsbedingten Erkrankungen,
  • physische Belastungen durch das Heben und Tragen schwerer Lasten,
  • die Gefahr von Gewalt und Unfällen am Arbeitsplatz,
  • die Gefahr einer Überlastung aufgrund des hohen emotionalen Einsatzes,
  • die Gefahr einer Überforderung aufgrund des Umfangs der Aufgaben und
  • die Gefahr von Diskriminierung aufgrund des hohen Maßes an Verantwortung.

Deshalb sollte man darauf achten, dass man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ausreichend Pausen und Erholungszeiten nimmt – nur so kann man dem Risiko der Überlastung vorbeugen.

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