Rookie-Sessions verteilen Testkilometer gleichmäßig und schonen Team-Budgets effizient nachhaltig

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Auf dem temporären Stadtkurs in Miami unterzieht sich Ayhancan Güven einer 40-minütigen Trainingssession im Porsche 99X Electric, die Teil des offiziellen Formel-E-Rookie-Trainings ist. In dieser Veranstaltung vor dem E-Prix sammeln zehn talentierte Neulinge wertvolle Rundenkilometer und lernen das feine Zusammenspiel von Rekuperation und Antriebsleistung kennen. Porsche AG nutzt die Sessions strategisch, um Testzeiten optimal auszuschöpfen, Budgets einzuhalten und das Fahrerportfolio systematisch auszubauen und die Leistungsfähigkeit moderner Elektrofahrzeuge realitätsnah zu demonstrieren.

Am 30. Januar absolvieren zehn Rookies Porsche 99X Testsession

Am Tag vor dem US-E-Prix fahren zehn Fahrer ohne Formel-E-Garderobe eine verpflichtende vierzigminütige Trainingssession im Porsche 99X Electric auf dem Miami Street Circuit. Die maßgebliche Rookie-Einheit vermittelt ersten Kontakt mit vollelektrischer Leistung und regenerativer Bremskraft. Unter Anleitung von Porsche-Ingenieuren üben die Piloten das energieeffiziente Fahren, verbessern Setup-Parameter und sammeln wichtige Testdaten. Teams bekommen einheitliche Vergleichswerte, während Fahrer ihr Selbstvertrauen für spätere Einsätze in der Weltmeisterschaft stärken.

Strikte Budgetkontrollen fordern effizientes und kostensparendes Talentscouting im Formel-E-Rookie-Training

Florian Modlinger, verantwortlich für das Gesamtprojekt Formel E bei Porsche AG, weist eindringlich darauf hin, dass die Anzahl der Testtage ebenso begrenzt ist wie das bereitgestellte Budget. Die Notwendigkeit eines präzisen Energiemanagements und der damit einhergehende psychische Druck verlangen den Piloten viel ab und reduzieren den potentiellen Bewerberkreis erheblich. Um geeignete Nachwuchstalente dennoch frühzeitig zu entdecken und praxisnah zu fördern, dienen die Rookie-Sessions als gezieltes Förderinstrument vor dem eigentlichen Rennstart – effektiv, strukturiert.

Formel E Rookie-Tests fördern junge Talente und vergleichen Leistungen

Das Rookie-Entwicklungsprogramm der Formel E erstreckt sich über mehrere Saisons und kombiniert das Standardtraining mit exklusiven Testtagen für Fahrerinnen und vertieften Rookie-Tests für alle Teilnehmer. Im Rahmen des Berlin E-Prix im Juli bekam Ayhancan Güven erstmals Gelegenheit, den Porsche 99X Electric im Rennmodus zu erproben. Mit seinem Ergebnis als Zweitschnellster am Ende des Testtages unterstrich er eindrucksvoll sein fahrerisches Können sowie die hohe Leistungsfähigkeit der Testplattform im elektrischen Motorsport und Effizienzaspekt.

DTM-Champion Güven überzeugt durch intensives Simulatortraining trotz fehlender Formel-Erfahrung

Modlinger unterstreicht Güvens profunde Nachwuchsschulung bei Porsche, sein professionelles Mindset und seine weitreichenden Simracing-Fähigkeiten. Dem bisherigen Mangel an Formel-Erfahrung zum Trotz demonstrierte der ehemalige DTM-Champion im Rumpf des Porsche 99X Electric durchgehend überdurchschnittliche Leistungen und übertraf interne Zielvorgaben. Seine simulatorbasierte Vorarbeit illustriert den zeitgemäßen Testansatz der vollelektrischen Meisterschaft und beschleunigt die Beherrschung energieeffizienter Fahrstrategien in Echtzeitsimulationen.

WEC-Punkte bei Manthey ebnen Güven Weg in Formel E

Thomas Laudenbach, verantwortlich für Porsche Motorsport, weist darauf hin, dass der Aufstockung des Formel-E-Kontingents um zwei Fahrzeuge in der Saison 2026/2027 höhere Flexibilität bei der Talentauswahl ermöglicht. Parallel dazu ist Ayhancan Güven angehalten, über das Manthey-Team in der Sportwagen-WM (WEC) FIA-Punkte zu sammeln, um die Voraussetzungen für die elektrische Serie zu erfüllen. Porsche unterstützt diesen Prozess durch gezielte Fördermaßnahmen und erwartet mit dem Miami-Einsatz einen erneuten Leistungsnachweis sowie detaillierte Entwicklungsberichte.

Gleichmäßige Testkilometervergabe im Formateinspar-Modell fördert Fahrer und minimiert Ausgaben

Die verpflichtenden Rookie-Sessions dienen dazu, Testkilometer gleichmäßig auf alle Teams zu verteilen, wodurch der Bedarf an zusätzlichen Privattests entfällt und Budgets geschont werden. Nachwuchspiloten erhalten durch praxisnahe Einsätze wertvolle Erfahrungen im komplexen Energiemanagement vollelektrischer Rennwagen, was ihre Lernkurve beschleunigt. Gleichzeitig fungiert das Programm als zentrale Talentplattform, die Simracing-Spezialisten, DTM-Talente und Formel-E-Anwärter vereint. Porsche sichert sich dadurch langfristig breit gefächerte Nachwuchstalente und stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Effiziente Budgetnutzung steht im Fokus.

Dank verpflichtender Session im Porsche 99X Electric effiziente Budgetsicherung

Mit den verpflichtenden Rookie-Trainings im Porsche 99X Electric beim Miami E-Prix schafft Porsche Motorsport eine strukturierte Nachwuchsplattform, die essenzielle Praxiserfahrung in der elektrischen Rennserie liefert. Junge Fahrer sammeln reale Testkilometer, optimieren ihr Simracing-Know-how und erhalten individuelle Betreuung. Teams profitieren von fundierten Telemetriedaten und schonen ihre Budgets durch klar definierte Session-Zeiten. Dieses Konzept unterstützt die systematische Talentförderung und festigt Porsches Rolle als Innovationsführer in der Formel E und langfristiger Planungssicherheit.

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